Kapitalfluss

Finanzieren mit der Crowd

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Finanzieren mit der Crowd

Finanzieren mit der Crowd durch Crowdfunding und Crowdinvesting

(2015) Die Bergriffe Crowdfunding und Crowdinvesting haben Konjunktur - häufig werden sie sogar synonym verwendet. Ein solcher Gebrauch ist allerdings nicht ganz korrekt, denn trotz aller Gemeinsamkeiten lassen sich die Begriffe eindeutig voneinander abgrenzen. In beiden Fällen handelt es sich aber um eine alternative Form der Fremdfinanzierung, von der vor allem Start-ups profitieren können.

Dank Crowdfunding innovative Produkte herstellen

Eine gute Idee ist die Grundlage für den Geschäftserfolg eines Jungunternehmers, doch allein ausreichend für eine positive Unternehmensentwicklung ist sie nicht. Insbesondere, wenn es nicht darum geht, eine Dienstleistung zu erbringen, sondern ein Produkt herzustellen, wird ein entsprechendes Startkapital benötigt. Beim Crowdfunding stellt das Start-up die Idee auf einem Online-Portal vor. Investoren, die an dieser Idee Gefallen finden, können sich das Produkt bereits symbolisch kaufen. Der Name "Crowd" (Englisch für Menschenmenge) bezeichnet damit die Finanzierung durch sehr viele unterschiedliche Kapitalgeber, die jeweils nur kleine Beträge aufbringen. Das Crowdfunding-Projekt gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn sie so viele Geldgeber finden, wie zur Erfüllung des selbst gesetzten Finanzierungsziels benötigt werden. Sollte es dazu nicht kommen, weil sich für das Produkt nicht genügend Abnehmer finden, scheitert die gesamte Finanzierung - die bisherigen Geldgeber bekommen ihre Investition zurück. Somit zeigt sich der besondere Vorzug des Crowdinvesting: Für beide Seiten besteht keinerlei Risiko. Nach der erfolgreichen Finanzierung werden zunächst nur so viele Produkte herstellt, wie bereits bezahlt wurden. Häufig ist aber darin schon ein kleiner Gewinn einkalkuliert, der die Produktion und den Vertrieb weiterer Einheiten ermöglicht. Für die Investoren geht es also weniger darum, einen hohen Gewinn zu erwirtschaften. Die Gegenleistung ist oft relativ klein und entspricht häufig nicht der eigentlichen Finanzierungssumme. Eine Verzinsung des Investitionskapitals ist ebenfalls nicht möglich. Deshalb werden durch das Crowdfunding vorrangig Ziele unterstützt, die keinem kommerziellen Zweck dienen; sehr häufig handelt es sich um künstlerische und kreative Vorhaben. Die Investoren haben Interesse an der Umsetzung des Projektes und nicht daran, einen Gewinn zu erwirtschaften. In gewisser Weise ist das Crowdfunding also eine Art Spende.

Mit einer guten Idee Geld verdienen: Crowdinvesting sichert Anteile am Start-Up

Im Vergleich hierzu steht beim Crowdinvesting das kommerzielle Interesse im Vordergrund. In gewisser Weise sollen sich die gute Idee eines Start-ups und vorhandenes Kapital treffen. Genau wie das Crowdfunding setzt das Crowdinvesting auf den "Schwarm", also einer Vielzahl von kleineren Anlegern und Investoren, die jeweils eine geringe Geldmenge aufbringen. Der Kapitalgeber erhält für seine Investition kein Produkt, welches er anfassen kann, sondern einen Anteil am jungen Unternehmen. Damit trägt er auch das Risiko des Misserfolgs, kann sich im Fall einer positiven Geschäftsentwicklung aber ebenso über einen Kapitalrückfluss erfreuen. Letztlich handelt es sich hierbei also um eine Investition mit relativ großem Verlustrisiko, weil die meisten Start-ups letztlich auf längere Sicht scheitern, wenn die Start-ups nicht entsprechend durch die Crowdinvesting Plattform vorgefiltert werden. Die Crowdinvesting Plattform muss sich durch betriebswirtschaftliche Professionalität auszeichnen. Durch die Investition kleinerer Beträge soll dieses Investitionsrisiko aber für jeden einzelnen Kapitalgeber erträglich gestaltet werden.



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